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Für die Menschen in der Region Oberpfalz
"Man" kennt sie, und "frau" sowieso
Im Oberzentrum Amberg mit seinen rund 45 000 Einwohnern kennt nicht jeder jeden. Bei Barbara Lanzinger ist das schon ein wenig anders. Wo sie auftaucht, kennt man sie, hört ihr herzliches Lachen, das einfach ansteckt.
Sie redet mit jedem, zeigt keine Scheu vor Problemen (ganz im Gegenteil!). Sie wirkt aufgeschlossen, optimistisch, demonstriert ein in die Zukunft gerichtetes Denken und ist immer bereit, zu helfen, wann und wo immer sie helfen kann. Selbst wenn sie samstags auf dem Markt für ihre große Familie einkauft, steht sie im Mittelpunkt für alle, die nur mal "Hallo" sagen, und für jene, die die Gelegenheit zum Gespräch nutzen wollen, weil sie ein Problem drückt. Fazit: "man" kennt sie, und "frau" sowieso: Als engagierte Stadträtin, die kein Blatt vor den Mut nimmt. Als ehemalige langjährige Bürgermeisterin, die keinen Konflikt scheut. Als kreatives Mitglied zahlreicher Vereine, Organisationen und Gruppierungen, die mit ungewöhnlichen Ideen Neues anstößt und phantasievoll Vorhaben plant - und als politisch stark engagierte Frau, die sich weigert, zwischen Familie und Beruf zu trennen und so zum Vorbild vieler Frauen werden kann.

Barbara Lanzinger im Gespräch mit Handwerksmeistern der Region
Wann immer es ihre Zeit zulässt, ist Barbara Lanzinger in ihrer Heimat unterwegs. Hört sich um und hört vor allen Dingen zu, holt sich Meinungen ein ("mindestens von zwei Seiten"), ist stets bereit, die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um zu helfen ("dazu bin ich schließlich gewählt worden"). Nüchtern, sachlich und direkt. Sie lässt sich kaum täuschen ("einmal vielleicht, aber kein zweites Mal"), scheut sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen, ist offen und fair bei ihren Unterhandlungen; mag vieles - nur keine Dummköpfe oder Gauner.
Sie kann manchmal erfrischend unverblümt sein, ist stets bereit, für ihre Überzeugung einzutreten und erschöpft sich nie in schwärmerischen oder nichtssagenden Diskussionen. Wie sich schon in der Vergangenheit zeigte, setzt sie all ihr Wissen und ihre Autorität dafür ein, auf Missstände in der Gemeinschaft hinzuweisen. Sie hat die Energie, den Weitblick und die organisatorischen Fähigkeiten, sowohl an der Basis als auch als Politikerin Meinungen zu formen und Kampagnen zu starten. Sie ist auf ihre Weise eine das Gute fördernde, treibende Kraft mit einem starken sozialen Gewissen und es besteht kein Zweifel daran, dass sie stets die notwendige Ausdauer aufbringen wird, ihre Ziele zu erreichen. Und sie ist eine philosophisch weise Frau, die lernte, aus widrigen Umständen und Rückschlägen zu lernen, zu kämpfen, und dennoch ihre zuversichtliche und gutgelaunte Lebenseinstellung beizubehalten. Nie hat sie versucht, leichtfertig zu handeln oder zu reden, war stets bemüht, hinter das Offensichtliche zu blicken. Sie meditiert zwar über die eigenen Probleme, macht sich darüber aber keine Sorgen und verlässt sich auf ihre Intuition, die ihr wohlüberlegte Lösungen eingibt.
Heidemarie Sander, Vorsitzende Stadtmarketingverein Amberg e. V.
Zuhören, Zusehen, Dabeisein: Beispiele für Gespräche mit Menschen in der Region
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